Die Navigation durch den heutigen riesigen Biermarkt kann schwierig und verwirrend sein. Es gibt mehr Bierstile und Unterstile, spezielle Namen und neue Labels als je zuvor.

Die eine Sache, die Sie wissen müssen, ist, dass alles Bier in eine von zwei Kategorien fällt: Ale oder Lager. Es mag wie eine sehr unwahrscheinliche Behauptung klingen, wenn Sie versuchen, aus der verwirrenden Vielfalt der verfügbaren Biere auszuwählen, aber es ist wahr.

Es gibt auch einige so genannte „hybride Stile“, die traditionelle Braumethoden aus beiden verwenden, aber auch diese lassen sich klar als Ale oder Lagerbier unterscheiden, basierend auf der Hefe, mit der sie fermentiert wurden.

Alles beginnt mit der Hefe.

Es ist die Hefe, die den Unterschied zwischen dem Bier und dem Lagerbier macht.

Ale-Hefen flocken an der Spitze des Gärtanks aus. Sie gedeihen in der Regel bei Temperaturen zwischen 60 und 72 Grad Celsius.

Lagerhefen sind bei niedrigeren Temperaturen (typischerweise 46 bis 55 Grad Fahrenheit) erfolgreicher und flocken näher am Boden des Gärtanks aus. Lagerhefen neigen auch dazu, aggressiver zu gären und hinterlassen weniger Restsüße und Geschmack als Ales.

Der Unterschied endet jedoch nicht bei der Hefe. Die anderen Brautechniken für jeden Stil sind ebenso wichtig wie die verwendete Hefe.

Nach der Gärung werden die Ales in der Regel nicht länger als ein paar Wochen gereift. Der Alterungsprozess wird im Allgemeinen bei 40 bis 55 Grad Fahrenheit durchgeführt.

Lager werden viel länger gelagert, typischerweise Monate auf einmal. Sie werden auch bei wesentlich niedrigeren Temperaturen (zwischen 32 und 45 Grad Celsius) gelagert. Dies wird als Schichtenbildung bezeichnet und erzeugt ein sauberes, klareres Bier.

Bierstile: Ale vs. Lager

Die Brauprozesse der beiden verschiedenen Biersorten – Lagerbier, kalt und effizient und Ale, warm und komplex – führen zu sehr unterschiedlichen Endprodukten. Obwohl beide Bier sind, sind die beiden so unterschiedlich wie Rot- und Weißweine.

Lager sind saubere, erfrischende Biere, typischerweise mit einem leichten Aroma und Geschmack. Sie werden immer kalt serviert und können problemlos mit einer Vielzahl von Speisen kombiniert werden.

Ales sind komplexe, geschmackvolle Biere. Viele werden näher an der Raumtemperatur serviert und enthalten reichhaltiges Aroma und Geschmack. Ihre Komplexität macht die Paarung zu einer selektiveren, aber höchst lohnenden Aufgabe.

Wie kann ich den Unterschied erkennen?

Manchmal ist die Grenze zwischen Ale und Lagerbier für den Gelegenheitsbiertrinker nicht so klar und nicht alle Brauereien haben die Manieren, es auf dem Etikett deutlich zu machen. In Deutschland hat man es allerdings abseits der Craft Beer-Szene im Normalfall mit Lagerbieren zu tun; in der angelsächsischen Welt dominieren hingegen die Ales.

Um mehr darüber zu erfahren, besuchen Sie diese Seiten über Ale und Lager. Hier finden Sie weitere Informationen über jeden Stil und die verschiedenen Sorten der einzelnen Biere wie Pilsner, India pale ale, Stout, Hefe-weizen, etc. einschließlich ihrer Geschichte und Traditionen, Verkostungsnotizen und Pairing-Vorschläge sowie Hausbrauernotizen.

Liste unterschiedlicher Bierstile

Okay, schauen wir uns also mal an, was für Bierstile es so gibt. Auch hier möchte ich mich an die klassische Unterscheidung zwischen Ale und Lager halten.

Natürlich kann diese Übersicht keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Das hat nicht nur damit zu tun, dass diese Website noch verhältnismäßig jung ist und ich noch nicht über jeden Braustil geschrieben habe, sondern auch damit, dass sich immer wieder neue Stile und Sub-Stile entwickeln und hier selbst die größten Experten den Überblick verlieren.

Liste von Ale-Stilen

Liste von Lager-Stilen

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